Strafrecht

Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren stellt für den Betroffenen oder die Betroffene nicht nur eine Unannehmlichkeit sondern eine ernstzunehmende Bedrohung dar.

Zwar sieht das Grundgesetz die Unschuldsvermutung vor, allein hierauf kann jedoch nicht vertraut werden. Haben sich Polizei und Staatsanwaltschaft erst einmal auf einen bestimmten Tatverdacht festgelegt, so verfolgen sie diese Spur häufig weiter ohne entlastende Anhaltspunkte oder alternative Geschehensabläufe zu Gunsten des Betroffenen oder der Betroffenen zu würdigen.

Daher ist es nötig schon frühzeitig auf das Ermittlungsverfahren einzuwirken. Von einer Aussage zu diesem Zeitpunkt des Verfahrens ist allerdings dringend abzuraten.

Die Aussichten hierbei ohne anwaltliche Vertretung erfolgreich zu sein sind sehr gering. Nur mit anwaltlicher Vertretung kann zum Beispiel vollständige Akteneinsicht erreicht oder mit der Staatsanwaltschaft über die Einstellung des Verfahren verhandelt werden.

Auch vor Gericht benötigt der oder die Betroffene eines Strafverfahrens anwaltliche Vertretung, um zum Beispiel zweckmäßige Beweisanträge zu stellen, einen Richter oder eine Richterin erfolgversprechend wegen Besorgnis der Befangenheit abzulehnen oder um das geeignete Rechtsmittel auszuwählen.

Gerne beraten und vertreten wir Sie in der Kiezkanzlei bei Fragen zu: Ermittlungsverfahren, Vernehmung, Aussageverweigerung, Strafbefehl, Erkennungsdienstliche Behandlung, Hausdurchsuchung, Untersuchungshaft, Gerichtsverhandlung, Nebenklage, Berufung, Revision, Strafvollstreckung, Pflichtverteidigung etc.