Kosten

Die Vergütung für anwaltliche Tätigkeit der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte bemisst sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Sowohl im Strafrecht als auch überwiegend im Sozialrecht wird die Gebühr nach sogenannten Betragsrahmengebühren berechnet. Das heißt, dass das RVG einen Katalog von anwaltlichen Tätigkeiten aufzählt, für welche Gebühren anfallen. Weiterhin gibt das Gesetz eine Gebührenuntergrenze und eine Gebührenobergrenze vor. Aus diesem Gebührenrahmen wählen Anwältinnen und Anwälte die Gebühr aus, welche für die konkrete anwaltliche Tätigkeit angemessen ist. Häufig ist dies die sogenannte Mittelgebühr.

Sollte die Gebührenrechnung nicht auf einen Schlag bezahlt werden können, so kann eine Vereinbarung über eine angemessene Ratenzahlung getroffen werden.

Im Sozialrecht besteht die Möglichkeit Beratungshilfe oder Prozesskostenhilfe zu beantragen, dann entstehen allenfalls Kosten von 10 € für die anwaltliche Vertretung.
Eine große Erleichterung ist es wenn Mandantinnen und Mandanten bereits zum ersten Gespräch den Beratungsschein, welcher zum Bezug von Beratungshilfe berechtigt, mit in die Kanzlei bringen. Der Beratungsschein ist auf der Rechtsantragsstelle des Amtsgerichts Leipzig erhältlich.